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Samuel Grosser
geb.: 18. Februar 1664 in Brieg
gest.: 1736 in Görlitz
Samuel Grosser wurde als Sohn eines Theologen in Brieg geboren
und besuchte das dortige Gymnasium. Er studierte in Breslau. Zittau und an der Universität in Leipzig. Als Magister verließ er 1688 seine Studienstadt und verdienste sich seinen Lebensunterhalt durch Vorlesungen über Poesie, Geschichte, Geografie und durch öffentliche wissenschaftliche Vorträge. 1695 wurde er durch entsprechende Vermittlung Rektor am Görlitzer Gymnasium Augustum. Fortan galten sein Interesse und seine Forschungen insbesondere der Geschichte der Oberlausitz. Die Arbeit dieser Jahre gipfelte 1714 in dem Werk "Lausitzsche Merkwürdigkeiten", welches eine Reihe von Beiträgen zur Geschichte der Oberlausitz zusammenfaßte.

Grosser entwickelte sich zu einem engagierten Lehrer, der es
verstand, den zu vermittelnden Unterrichtsstoff lebensnah zu
gestalten. Zu seinen Initiativen gehörten viele von ihm selbst
inszenierten und von seinen Schülern einstudierten
schauspielerischen Darbietungen, welche sich häufig an biblischen
Themen oder an der griechischen und römischen Geschichte
orientierten.

Samuel Grosser starb im Jahr 1736.

 
 
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