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Prof. Ludwig Feyerabend
geb.: 17. Oktober 1855 in Aura (Schlesien)
gest.: 12. Oktober 1927 in Görlitz
Ludwig Feyerabend wurde am 17. Oktober 1855 im schlesischen
Aura geboren. Nach seinem Besuch in der Grundschule erhielt er
eine Freistelle an der damaligen Landesschule in Pforta. Er studierte in Breslau und unterrichtete bis zu seinem Umzug nach Görlitz an verschiedenen Schulen in Niederschlesien als Oberlehrer. 

Zu seinen wichtigsten Interessensgebieten gehörten die Kunst und
die Altertumsforschung. Er unternahm eine ganze Reihe von privaten Reisen durch Europa. So war es nahezu folgerichtig, daß er auch MItglied der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften wurde. Lange Zeit verwaltete er deren reichhaltige Sammlung der Ur- und Frühgeschichte. Als am 1. Oktober 1888 die Gesellschaft für Anthropologie und Urgeschichte gegründet wurde, gehörte Feyerabend zu den wesentlichen Initiatoren.

1902 wurde Ludwig Feyerabend zum Direktor der Oberlausitzer
Gedenkhalle (inkl. des Kaiser-Friedrich-Museums) ernannt, welche
gerade erst fertiggestellt worden war. Für sein unermüdliches
Wirken im Interesse der Wissenschaft wurde ihm 1913 der
Professorentitel verliehen.

Ludwig Feyerabend verstarb am 12. Oktober 1927. Seine Absicht, den Kaisertrutz als Museum zu nutzen wurde erst 5 Jahre später
realisiert.

 
 
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