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Karl Gottlob Anton 
geb.: 23. Juli 1751 in Lauban (Schlesien)
gest.:1818 in Görlitz
Als Sohn einer Kaufmannsfamilie wurde Karl Gottlob Anton am  23. Juli 1751 in Lauban geboren. Nach seinem Universitätsbesuch in
Leipzig erhielt er 1773 die Magisterwürde und verteidigte 1774 seine
Dissertation. Nach einer 22-jährigen Tätigkeit ( seit 1775) als Amts-
advokat kam Anton, er hatte inzwischen im Jahre 1782 das Rittergut
Oberneundorf erworben, 1797 als Senator nach Görlitz. In den vergangenen Jahren hatte er sich in der Oberlausitz als
Historiker, Sprachforscher und Verfasser zahlreicher Schriften
bereits einen Namen gemacht. Seine Position als Amtsadvokat und
Rechtsvertreter ließ ihn zu dem zu einer der führenden
Persönlichkeiten der Oberlausitz aufsteigen. Seine Werke weisen ihn heute als hervorragenden Kenner der
sorbischen Sprache und Kultur aus. Er leistete zur Zeit der
Aufklärung mit seinen Forschungsergebnissen und seinen
organisatorischen Fähigkeiten einen einen wesentlichen Beitrag zur
Entwicklung der Sorabistik in dieser Region. 1779 schlägt er vor, die Oberlausitzsische Gesellschaft der
Wissenschaften zu Gründen und kauft zu diesem Zweck das
Gebäude Obermarkt 29. Als die Räume für die Gesellschaft zu eng
werden, ist er es, der das deutlich größere Gebäude Neißstr. 30
erwirbt und damit der Gesellschaft ein dauerhaftes Zuhause gibt. Karl Gottlob Anton verstirbt 1818 im Alter von 67 Jahren in Görlitz  und wird auf dem Görlitzer Nikolaifriedhof beigesetzt.
 
 
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