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Johann Christoph Lüders
geb.: 12. Juli 1803 in Bittingerode (bei Harzburg) gest.: 27. August 1872 in Görlitz
Johann Christoph Lüders wuchs in ärmlichen Verhältnissen mit
geringer Schulbildung auf. Mit 14 Jahren wurde er Lehrling in einer
Sattler- und Lackierwerkstatt. In seinem 23. Lebensjahr arbeitete er als Geselle in einer Dresdener Kutschfabrik. 1827 kam er nach
Görlitz und heiratete hier. Er wohnte mit seiner Familie in dem
Gebäude Obermarkt 8. Hier eröffnete er 1830 ein Wagenbaugeschäft und stellte Kutschwagen her. 1849 kam Lüders mit dem Bau von Eisenbahnwagen in Berührung. Vom Magistrat der Stadt erhielt er den Auftrag, zwei Holztransportwagen herzustellen. Davon ausgehend wird das Jahr 1849 das Geburtsjahr der Eisenbahnwagenbauanstalt Görlitz bezeichnet. Die nun notwendig gewordene betriebliche Erweiterung realisierte
Lüders auf einem Grundstück an der Brunnenstraße. 1869 verkaufte Lüders seinen Betrieb dann an die neu gegründete
Aktiengesellschaft. Der von Lüders gegründete Betrieb wurde nun
kontinuierlich erweitert und ausgebaut. Bis 1872 stieg die
Beschäftigtenzahl von 200 auf 1200. Am 27. August 1872 starb Lüders in Görlitz, genauso unauffällig, wie er 1827 die Stadt betreten hatte.
 
 
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