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Johann Frauenburg
geb.: 1430 in Frauenburg (Kreis Danzig)
gest.: 1495 in Görlitz
Johann Frauenburg soll 1430 in Frauenburg bei Danzig geboren
worden sein. Von 1451 bis 1462 studierte er an der Leipziger
Universität und lernte dort den Sohn des damaligen Görlitzer
Bürgermeisters Urban Emmerich, nämlich Georg Emmerich, kennen. Von Emmerich neugierig gemacht, kam Frauenburg mit dem inzwischen an der Universität erworbenen Magistertitel 1462 nach Görlitz und trat hier noch im selben Jahr sein erstes Amt als Rektor an einer Schule an. Besonders positiv auf seine weitere Entwicklung wirkte sich die Hochzeit mit der Tochter eines angesehenen Görlitzer Bürgers aus. Frauenburg erbte Hausbesitz auf der Brüdergasse und übernahm alsbald die Stelle des Stadtschreibers. Bereits 1469 wurde er zum Ratsherren ausgewählt und arbeitete 4 Jahre später, 1473 als Schöppe. Zweimal, 1474 und 1478, war Frauenburg Bürgermeister der Stadt. 

Frauenburg wird die Anbringung des 1433 von Kaiser Sigismund
verliehenen Stadtwappens an dem Frauentor zugeschrieben. Auch, daß Görlitz in dieser Zeit das recht einer freien Reichsstadt erhalten blieb, ist Frauenburg zu verdanken.
Frauen Burg starb 1495 in seiner Wahlheimatstadt Görlitz und wurde in der Dreifaltigkeitskirche beigesetzt.

 
 
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